Mission
In der Region Oderland-Spree stehen sich drei Landwirtschaftsformen unversöhnlich gegenüber: Konventionelle Großbetriebe mit GPS-Präzision, Bio-Höfe mit EU-Zertifikat und biodynamische Betriebe mit kosmischem Kalender. Sie wirtschaften nebeneinander, aber nicht miteinander. Die Gräben sind tief, die Vorurteile fest. Das Projekt „Brücken bauen durch Boden – 13 Fragen an den Boden" bringt diese drei Welten erstmals in einen wertfreien Dialog zueinander.
Inspiriert von der Sendung „13 Fragen" von ZDFkultur im Debattenformat, entwickeln Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten existenzielle Fragen an den Boden: „Halten Sie Boden für intelligent?" – „Was wiegt schwerer: zehn Prozent mehr Ertrag oder zehn Prozent mehr Humus?"
Fünfzig Generationen-Tandems aus Seniorinnen und Senioren sowie Jugendlichen betreuen Messstationen, die Bodenqualität wissenschaftlich erfassen. Kunst entsteht: Bilder aus lokalen Erdfarben dokumentieren jede Antwort. Das Ziel: Dialog statt Ideologie – Frage für Frage, Mensch für Mensch.
Unsere Werte
Dialog statt Debatte
Wir hören zu, bevor wir urteilen. Jede Perspektive verdient Gehör – ohne Bewertung, mit Respekt.
Neugier vor Ideologie
Wir stellen Fragen, die verbinden, statt Antworten, die trennen. Wissenschaftliche Daten ergänzen persönliche Erfahrungen.
Generationen verbinden
Jung lehrt Technik, Alt lehrt Tradition. Im Tandem entsteht Wissen, das keiner allein besitzt.
Kunst als Brücke
Was Worte nicht fassen, drückt Kunst aus. Erdfarben machen sichtbar, was im Boden verborgen liegt.
Boden als Gemeingut
Der Boden gehört keiner Methode. Er verbindet alle, die ihn pflegen – heute und für kommende Generationen.
Transparenz & Offenheit
Unsere Daten sind öffentlich, unsere Prozesse nachvollziehbar. Wissen wächst durch Teilen.